"Harte Trinker" gibt es in fast jeder Stadt. Mit billigem Bier istehen sie auf öffentlichen Plätzen und vor Supermärkten. Sie wirken ungepflegt und man sieht ihnen ihre Sucht an. Sie stören das Stadtbild ,finden nicht nur Politiker und Geschäftsleute. Mit Platzverweisen und Alkoholverboten kann man das Problem nur verlagern.
In Dortmund geht man jetzt, wie schon zuvor in Kiel, neue Wege. So genannt "Trinker-Räume" sollen die Trinker aus dem Stadtbild holen. In Kneipen ähnlichen Räumlichkeiten können sie mitgebrachten Alkohol wie Wein und Bier trinken. Harter Alkohol wie Schnaps sowie alle illegale Drogen sind verboten. Sozialarbeiter betreuen die "Trinker-Räume" in denen auch Kaffee, Tee und andere alkohlfreie Getränke ausgeschenkt werden.
Ich finde das "betreute trinken" den richtigen Ansatz. Natürlich sollte man den Süchtigen keine rundum-sorglos Betreuung verpassen, in der sie sich für alle Zeiten auf Kosten der Allgemeinheit gemütlich machen. Eine Zwangssozialisierung wird aber eben so wenig funktionieren. Die Trinkerräume bieten den süchtigen einen Platz, diesen sollte ihnen die Gesellschaft auch gewähren. Natürlich sollten “Trinker Räume” nur ein erster Schritt sein, ein niedrigschwelliger Einstieg, der im besten Fall in einem Sucht-Ausstieg endet. Bleibt die Einrichtung der Räume jedoch die einzige Maßnahme, wäre sie wirklich nur eine Maskierung des Alkoholproblems.
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